Archiv für September 2007

sprachen

ich teste im moment die verschiedenen, oftmals bei ehrensenf verlinkten sprachlernseiten und muss sagen, dass die meisten richtig gut sind und meiner Meinung auch den lehrer ersetzen können, wenn man etwas sprachgefühl und erfahrung mitbringt.

bislang am besten: livemocha

gerade für anfänger ist das idiotensicher, man kann alles ganz ruhig angehen lassen, darf auch fehler machen… ich denke, vielen hätte mit solch einer lernform mehr spaß an französisch gehabt..

der vorteil bei livemocha: das gelernte kann über die plattform via chat bzw. internetbildtelefonie mit lernenden und natives aus der ganzen welt ausprobiert werden. nach nur 5 min auf der seite wurde ich von einem australier kontaktiert.. gut, wir haben mehr englisch gesprochen als französisch, aber auch das ist ja was. und die erste lektion habe ich auch schon durch…

mit den ergebnissen komme ich in ein paar wochen..

ich hab vermutlich zu viel zeit.

neue herausforderungen

funny van dannen für drei

ich kann es sehr genau bestimmen. im dezember 2005 kaufte ich mir galore volume 14 (meine erste galoren 10 noch wegen des großen interviews mit julia jentsch) und entdeckte auf einer der letzten seiten bei den cd-tips von andré boße einen hinweis auf die damals frisch erschienene cd authentic trip von funny van dannen. gelobt wurden seine werke mit den worten

natürlich sind alle 23 lieder wichtig für das land, denn sie sind optimistisch wenn’s uns schlecht geht und pessimistisch, wenn zu gut.

wenig später entdeckte ich eben jene cd bei dussmann, erwarb sie und ärgerte mich kurz darauf über die abwesenheit eines booklets. versöhnt wurde ich jedoch mit liedern wie george clooney und vor allem stringtanga.

weiteres recherchieren (damals sprach man vom internetsurfen, das von max goldt vorgeschlagene und meiner meinung nach deutlich passendere „internet gucken“ hatte sich noch nicht durchgesetzt) ergab, dass funny sehr selten – und ungern – auf tour geht, die lange zeit des wartens begann. irgendwann 2007 nun kam funny (bzw. Franz-Josef Dajka-Hagmanns) auf lesetour. das war auch schön. aber ich wollte ihn singen hören und sehen.

heute abend war es soweit.

nach vier liedern musste er das konzert abbrechen, weil er viel zu heiser war.

die tour heißt: trotzdem danke.

ich bin geduldig.

via google

ich habe die zugangsdaten meines besucherzählers wiedergefunden. sehr interessant, wie menschen diese seite finden. vor allem, wenn sie von einer suchmaschine kommen.

z.b. hat jemand „lustige sprüche über milchpreise“ bei google gesucht.

probiert es aus!
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fast food nation 2/10

langweilig. dass man rinder schlachten muss, wenn man seinen bigmac nicht vegetarisch haben will, scheint für linklater eine ungeheure nachricht zu sein.

das thema gibt so viel her, linklater zeigt aber eine schlachterei, in der blut fließt, mageninhalte nicht komplett vom fleisch getrennt werden können, in der unterbezahlte ausländer arbeiten und wo es auch zu unfällen kommt. dazu einen marketingexperten, der von den zuständen in seiner fastfoodfirma nicht nur überrascht, sondern regelrecht schockiert ist, mit feuchten augen und bebenden lippen. wir sehen skrupellose anwälte, tiere, die die gefangenschaft der freiheit vorziehen, grenzschleuser.

mein tipp: before sunrise schauen. da spielt auch ethan hawke mit. und man muss avril lavigne keine jugendrevoluzzerrolle abkaufen.

bruce war aber cool. mit ketchup in den mundwinkeln.