Archiv für Januar 2008

once 10/10

wie toll!

singer/songwriter folk, zuckerguss-liebesgeschichte, songs im 5/4-takt (ungewöhnlich genug, aber eben nichts aus mazedonien). an der tür und an beiden kassen des filmtheaters am friedrichshain klebte ein schild:

„vorsicht! wir zeigen „once“ in der synchronisierten fassung, nicht als omu“

war aber gar nicht schlimm, die songs blieben englisch.

rundum schön, und ein gutes ende. getreu dem motto: wenn man etwas wirklich will…

und einer der wenigen liebesfilme ohne kuss.

die beiden darsteller (boy and girl) machen übrigens auch in real zusammen musik.

die oscar-nominierung sollte nicht abschrecken. auch nicht die ungewöhnlich gute bewertung in der imdb

nachtrag:

ich habe gerade die statistikseite in der imdb gefunden. nützlich: mädchen unter 18 haben dem film im durchschnitt nur eine 5,9 gegeben. jungen dieses alters eine 8,2.
nachzulesen hier.

zurück!

rechner ist erstmal ganz. emails wieder da. zugangsdaten damit auch.

drei sätze. ein blogeintrag. gute stimmung.

3:10 to yuma 3/10

ha! wie passend. als hätte james mangold geahnt, in welchem rahmen ich meine punkte vergebe. dass er auch noch den passenden film dazu gemacht hat: respekt! eigentlich hätte er dafür einen bonuspunkt verdient. aber dann passte es ja nicht mehr.

ich hatte durchaus gute kritiken gehört und gelesen. für mich ist das ein gewöhnlicher fernseh-western. nichts für die große leinwand.

der film spielt mit allen genreklisches und ist ironisch-distanziert. eine ansicht.

der film ist unglaublich uninnovativ und unfreiwillig komisch. meine ansicht.

quote: sohn und vater und ein paar „feiglinge“ im vollständig umzingelten hotelzimmer: „vater, lass uns nach hause reiten.“
quote2: arzt besieht sich den schwerverletzten mann mit der riesigen, klaffenden, blutenden wunde an: „ich glaube, der mann braucht hilfe“

einen tag später sitzt er dann wieder im sattel. überhaupt heilen die wunden im film je nach bösheit und relevanz des charakters unterschiedlich schnell.

einzig tolle szene ist die plötzliche vollständige verschiebung der machtverhältnisse, als den bürgern der stadt 200 $ für den tod jedes bewachers versprochen werden.

dazu noch ein zitat aus der bgb-vorlesung. „der geldbetrag ist nach dem gesetz ein vorteil. man könnte darüber trefflich streiten, ob es nicht eine belastung und abhängigkeit darstellt, und das wahre glück für die güterlosen menschen, z.b. mönche reserviert ist. das bgb sieht das aber anders. es heißt ja auch „bürgerliches“ gesetzbuch.

doofer film also. und völlig unpassende titelübersetzung ins deutsche.

lieblingswort

am donnerstag halte ich ein referat über ein buch von andré brodocz: die symbolische dimension der verfassung. darin steht ein satz, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Denn die Verfassung gilt als eine Institution, die die Institutionen anderer Institutionen institutionalisiert.

Kapische?

ICH BIN FREI!!!

zuerst: spiegelonline aus meiner lesezeichensymbolleiste genommen. und ehrensenf auch.
dann: meinen studivz-account gelöscht.