Archiv für Mai 2008

dolziger kreis II

unter der reiterkarte dolziger kreis habe ich die wiederholungsfragen auf den neuesten stand gebracht.

sie dienen nicht nur unserem kreis sondern sind vl auch für andere geneigte powi-studenten interessant. die meisten fragen sind so kurz gehalten, dass sie auf einer karteikarte platz haben und bequem gelernt werden könne. allerdings muss in diesem fall auf der karte manchmal das jeweilige thema vermerkt werden, weil es sich nicht immer aus der frage selbst ergibt.

viel vergnügen damit. wer alle gelernt hat, bekommt von mir ein eis!

21 5/10

eigentlich ne coole geschichte, wie rechenbegabte college-kids in las vegas beim 17+4 geld scheffeln. dann ist aber alles so ekelhaft vorhersehbar, dass es keine freude ist.

leider verfängt sich der film in der tausendfach wiederholten erklärung der unwichtigen prozedere-details, nachmachen könnte man es aber nicht, weil entscheidende schritte fehlen. vor allem über die verschiedenen einsatz-höhen erfährt man nichts.

und es wird das ziegen-problem in der uni behandelt, dass bei uns jeder depp (ok, gymnasiast) in der 11ten klasse bei der wahrscheinlichkeitsrechnung kennen lernt.

dawai, dawai

Samstag, 23 Uhr, Haus der Berliner Festspiele.

Am vorletzten Tag des Berliner Theatertreffens lud man sich eine der wenigen deutschen Intellektuellen-Bands ein, um sie vor flanierendem Party-Publikum zur Schau zu stellen.

Auf einer kleinen Bühne im Foyer mit den lichttechnischen Möglichkeiten fest installiert Scheinwerfer gaben Erdmöbel Altes und Neues zum Besten, darunter Schönes wie „In den Schuhen von Audrey Hepburn“, aber auch Abstruses wie ein Cover des Venga-Boys-Nr1-Hits „Up and Down“ (natürlich auf Deutsch gesungen).

Links neben der Bühne saß ein dicker älterer Mann, der sich mit einer Plüschratte vergnügte.

Das Viertbeste des Konzertabends: es war kostenlos.

kaffe und glotze scherzt

heute habe ich auf meinem täglich-brot-blog gelesen, dass es bei der wm nun einen spieler gibt, der zwei adler auf dem trikor trägt.

und zwar hier

die polizistin 9/10

kurz nach der jahrtausendwende im d-mark-land. rostock lütten-klein – vermutlich der tautologischste stadtteil deutschlands – hat eine polizeiwache, die in ihren flachbauten aussieht wie eine bauarbeiterwohncontainernotunterkunft. in dresen-üblichen bildern, denen man nur schwer ansieht, ob es dokumentation oder spielfilm ist, vor allem, weil seine schauspieler in habitus und sprache überzeugen.

viele kleine brandtherde, zu denen die polizei ausrücken muss, finden im laufe des films ihre knotenpunkte, doch es wäre kein dresen-film, wenn es nicht ganz und gar undramatisch zuginge.

stattdessen echte menschen, echte (alltags-)geschichten, realistische zeugnisse der zeit, angemessene geschichtsschreibung. ob das nun kunst ist, will ich hier nicht beurteilen. in jedem fall ist es aber wunderbar anzuschauen.

imdb