Archiv für November 2008

alle gegen jönköping

bei faz.net las ich heute, dass Helsingborg gegen jönköping vor 2.000 zuschauern mit 7:6 gewonnen hat. im hallen-bandy. erklärungen sind eigentlich nicht nötig, dennoch will ich zur erhellung beitragen.

hallen-bandy ist eine schwedische abart des hallenhockey.
hallenhockey ist eine abart des feldhockey.
feldhockey wird eigentlich auf dem eis gespielt und heißt entsprechend eishockey. dies erkennt man daran, dass in englischen sprachraum unter hockey nur eishockey verstanden wird.
hätten wir also die sportart geklärt.
helsingborg liegt im südwesten schwedens, gleich an der (see-)grenze zu dänemark.
wo jönköping liegt, fragt ihr am besten mal ihn hier.

und endlich: warum steht das bei faz.net? weil henrik larsson mitgespielt hat.

war doch gar nicht so schwer.

fucking berlin

sonia rossi ist studentin der mathematik an einer berliner universität. weil sie einen nichtsnutz, ein pole, zum freund hat, den sie ganz allein durchfüttert, reicht ein gewöhnlicher studentenjob nicht aus. daher geht sie anschaffen und poppt sich einmal durch die hauptstadt. wir lernen, dass deutsche freier netter sind als arabische freier – es zieht sich eine ausländergrundfeindlichkeit durch das buch, die man von einer italienerin eigentlich nicht (oder gerade doch?) erwartet, dass alle sorten männer in ihrer freizeit sexuelle dienstleistungen in anspruch nehmen – hübsche und hässliche, dicke und dünne, reiche und arme, verheiratete und singles, intelligente und dumme.

und wir lernen, dass man von der prostitution sehr gut leben könnte, wenn man nicht, wie oben erwähnt, gleich für mehrere menschen anschaffen geht. wir erfahren aber nichts davon, wie es ist, sich zu prostituieren, denn dafür müsste das vokabular über „eklig“ hinausgehen.

eine erkenntnis jedoch bleibt: die normalität des geschäfts, dem doch eigentlich ein verruchter reiz anhaftet. dass dies schnell zum problem des buches wird, erkennt man schon nach wenigen seiten, hofft auf eine wendung, auf abwechslung, aber offenbar ist alles als gedächtnisprotokoll aufgezeichnet, ohne künstlerische verfremdung, ohne literischen stil, ohne pepp.

nicht vorenthalten

wollte ich, dass ich bereits am 5. November meine Lernkarte „US-Amerikanische Präsidenten seit 1945 (6-13)“ aktualisiert habe. Wobei: designiert ist eben nur designiert. Hoffen wir das beste.

open hearts – für immer und ewig 8/10

was für’s traurige gemüt. und eine lehre für alle fremdgehambitionierten.

wetten, dass die provozieren?

büromaterial-schnipsen, gegen die (eigene) stirn treten..