Archiv für März 2011

Tolstoi lesen IV

Vor kurzem schrieb C sinngemäß, er erreiche täglich neue Höhen im Prokrastinationsgebirge. Heute habe er seinem Opa einen Kuchen gebacken. Mein entsprechendes Vermögen ist ebenfalls groß. Selten war der Abwasch so regelmäßig abgewaschen wie derzeit. Kuchen habe ich noch nicht gebacken. Aber auch Tolstoi liegt ungelesen auf dem Klavier. Ablenkung verschafft die JuS, die im Februar einen Aufsatz meines heutigen Interviewpartners gedruckt hat.

Während die Kartoffeln in der Pfanne brutzeln, transkribiere ich das Gespräch . Ob ich einen Zusammenhang zwischen den Richterpräferenzen und ihrem Entscheidungsverhalten feststellen werde? „Nö […], denn es kann nicht sein, was nicht sein darf.“ Mit neuen Eindrücken, Literaturtipps und Interviewpartnervorschlägen und der Bestätigung des legalistischen Ansatzes gehe ich zurück an die Arbeit.

Das Interview nimmt dem Autor ein wenig das Denken ab. Vielleicht sollte ich noch mehr Interviews führen..

Offene Fragen: Was wird mir Wolfgang Neskovic morgen sagen?

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