Archiv der Kategorie 'nahrung der liebe'

in doppelter Hinsicht spät dran..

dafür sofort im Blog: Ich habe gerade mein Lieblings-Weihnachtslied auf der Weihnachts-CD12 der Bright Eyes entdeckt.

Have yourself a merry little christmas

Und wo wir gerade dabei sind: Im Film „Mein Leben ohne mich“ singt Sarah Polley sehr fein das Lied „God only knows“.. Wenn mir jemand das Original aus dem Film findet, wäre ich froh. Bis dahin die Urversion von den, ja, Beach Boys.

  1. jaja, bald ist Ostern. Habe hier noch gar keinen Osterhasen gesehen. [zurück]
  2. nun, die Weihnachts-CD der Bright Eyes ist auch schon über 5 Jahre alt. Aber wer hat versprochen, dass es hier Neuigkeiten zu lesen gäbe? [zurück]

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natürlich geht es um die leuchtstäbchenschwenkende masse, aber wer errät, welche musik gespielt wird, bekommt einen dicken preis. ich hoffe auf die beteiligung der cineasten unter uns, ob aus neuem, ewigem oder altem freundeskreis, denn es handelt sich um filmmusik. (wer beim konzert anwesend war oder anderweitig das programm kennt, versaue bitte den anderen nicht den ratespaß)

kleingeldprinzessin – hingehen!

alle städte, in denen gespielt wird und von denen ich weiß, dass in ihnen jemand mir bekanntes wohnt:

28.05.2007 um 20:30 h
in der Oettinger Villa in Darmstadt

30.05.2007 um 21:00 h
im Epplehaus, Karlstr. 13 in Tübingen

31.05.2007 um 21:00 h
im Feierwerk in München

03.06.2007 um 20:00 h
im Puschkin in Dresden

16.06.2007 um 20:00 h
beim Fachschaftsfest der Germanisten, Rubenowstr. 3, in Greifswald

kleingeldprinzessin website

anajo – multimedial

und der vorhang geht auf
die welt geht nicht unter
nimmt nur ihren lauf
die karten werden neu gemischt
ich bin wieder munter
ich bin wieder drauf
und der vorhang geht auf

ich wollte einen schicken blogeintrag schreiben über das anajo-konzert mit der duften vorband, wollte videos auf youtube hochladen, um euch die atmosphäre an den schreibtisch zu bringen. doch musste ich auf der karte lesen, dass ton-, film- und videoaufnahmen (film u n d video..) nicht erlaubt seien und strafrechtlich verfolgt würden. gute unterhaltung.

ich habe einmal anajo zufällig bei einem vj!-konzert im so36 gesehen, als vorband. meine begleitung damals freute sich sehr, waren doch anajo mit ihrem smashhit „vorhang auf“ die kurzzeitigen lieblinge des trendigen jugendkultursenders fritz. mir sagten die albernen texte und die beschränkten arrengements kaum zu, einzig „monika tanzband“ konnte ich etwas abgewinnen. ich holte mir die cd mit dem bocciaset auf dem cover, um sie zum weihnachtsfest gegen plätzchen und eine volksbühnenkarte einzutauschen. die plätzchen waren lecker, zum theaterbesuch kam es krankheitsbedingt nicht. allerdings hatte ich auch nicht die original-cd verschenkt.

nach jahren wurde ich dann freundlicherweise überredet, erneut einem anajo-konzerterlebnis beizuwohnen.

die vorband war furchtbar. ein einzelner sänger/gitarrist kämpfte sich durch die menge auf die bühne – das magnet ist eine klassische guckkastenbühne, warf seinen drum/bass-computer an und intonierte obskure schlechte texte. ein beispiel:

neonlampen
immer das gleiche licht
oder auch nicht

seine „band“ war auch nicht darauf programmiert zu reagieren, wenn der sänger sich im ablauf vertat. da musste das halbe lied erneut gespielt werden. nach den songs ging das gerät auch nicht von selbst aus. im großen und ganzen eine peinliche sache.

anajo hingegen hatten merklich spaß an den hohen temperaturen im niedrigen raum und spielten sich souverän durch ihre 2 cds. das publikum, obwohl stets begeistert jubelnd und textsicher mitsingend, schien die band nicht sehr ernst zu nehmen. bei mando diao kommt es nicht vor, dass unwürdige aus dem publikum wagen, immer und immer wieder das gleiche lied einzufordern: monika tanzband, es wurde gejohlt und gehüpft und rezitiert und allseits gute laune ausgestrahlt.

vj!

einmal im jahr geht es zu virginia jetzt!. nach so36, parkbühne wuhlheide und kulturbrauerei dieses mal im postbahnhof. so kommt man auch rum. das publikum hatte die altersstruktur der früheren prinzenpublikümmer abzüglich eltern mit 12jährigen, aufgefüllt mit mädels. kurzweilig, lebendig, mit gequatsche und nem stagediver, der seine 70 kilo vorsichtig auf die 45-kilo-spaghettiträgertoptragenden gleiten ließ, die ihn aber nicht zu halten vermochten.

weil die karten nur 15 euro kosteten, bestanden die special effects aus einer handvoll silberglitzerschnipsel, die der sänger während des letzten liedes hastig in die luft warf und damit das fette mädchen direkt vor ihm schön vollkleisterte. dabei musste ich daran denken, dass ich einmal eine wunderkerze an meine erste e-gitarre geklebt hab. die spuren kann man auch ohne c.s.i. noch heute feststellen.